Stille

Die Gedanken beruhigen sich. Sie waren wie ein tosendes Meer, aufgewühlt, unruhig, in ständigem Auf und Ab; wie Wellen, die das Boot schüttelten und drohten, es zum kentern zu bringen. Das Meer hätte das Boot verschlingen können, die Gefahr bestand.

Doch der Sturm ließ nach; es blieb der Wind, der sich in eine sanfte Brise verwandelte. Die Wolken am Himmel zogen langsam fort und die Sonne zeigte ihr strahlendes Antlitz. Das Meer liegt nun spiegelglatt da, glitzert im Licht und strahlt Ruhe aus. Kein Laut ist mehr zu hören, die Gedanken sind still.